
Im vergangenen
Jahr wurde das Fest der Musik in Berlin zum ersten Mal mit einem Konzertabend
eröffnet, der den Esprit, die Vielfalt und die kreative Kraft der Fête de la Musique an einer Instrumentengruppe entfaltete. Nach den "Guitares
du Mondes" 1999 sind es im Jahr 2000 "Les TamTams du Monde", die Trommeln,
Schlaginstrumente und Rhythmen der Welt, die zu einer Welt- und Stilreise
ins Tempodrom einladen.
Mahatok:
Der experimentelle Ansatz dieser Berliner Gruppe bezieht traditionelle
Schlagzeuginstrumente ebenso ein wie Alltagsgegenstände. Regentonnen,
Wellblech, Glas und Stahl werden Teil einer expressiven Performance,
in der geräuschvolle Ausbrüche neben rhythmischer Harmonie stehen.
Hörsholm
Marimba & Percussion Ensemble:
Aus Dänemark kommt das Ensemble, dessen künstlerischer Leiter Ole Pederson
ein musikalisches Abenteuer verwirklicht. Mit bis zu zehn Marimbas interpretiert
es die Komposition "Marimba Spiritual" von Minoru Miki, während der
"Spain-, Thriller-, Skunk-Funk" ein spannender Ausflug in die Welt der
Popmusik ist.
Peshkar:
Im Mittelpunkt des Quartetts stehen die Tablas, die in Indien traditionell
nur spielen darf, wer sämtliche Rhythmen zuvor mit der Singstimme beherrscht.
Peshkars globaler Entwurf verbindet die Tablas mit der arabischen Oud,
der Bansuri Bambus-Flöte und dem australischen Didgeridoo.
Acustimantico:
Die Band aus der italienischen Hauptstadt verortet ihr Klangbild vorwiegend
im Reich der akustischen, unverstärkten Instrumente. Basierend auf der
Verbindung von Kontrabass und Schlagzeug finden sich hier Elemente des
Jazz, osteuropäischer Folklore und mediterrane Melodien.