Spotlight: World - BühneNéba
Solo:
Souleymane Traoré ist der Kopf dieses Ensembles, dessen "hypnotische
Ballaphone" in der französischen Presse gelobt und gepriesen wurden. Traoré wurde
1968 in der Region Sikasso in Süd-Mali geboren und wuchs in Nébadougou auf, wo er die
Kunst des Ballaphon-Baus (und natürlich die musikalische Meisterschaft über dieses
Instrument) von seinem Vater gelernt hat. Auf der Grundlage dieser leichten, von Melodien
durchzogenen Rhythmik baut die Musik von Néba Solo auf, in der Gesang und Tanz aber
gleichberechtigt wichtige Elemente sind.
Idir:
Vor über 20 begann die Geschichte seines Erfolges gemeinsam mit der zur dieser
Zeit stark an Populärität gewinnenden Rai-Musik aus Algerien. Dabei wurde der Sänger
Idir eigentlich in einer kabylischen Familie geboren, die sich von der Französischen
Armee umsetzen lassen mußte. Erst dadurch kam Idir in die Hauptstadt Algier, in deren
Musikszene arabische und europäische Einflüsse miteinander verschmolzen. Mittlerweile
lebt er in Paris, wo er sich allerdings dem Star-Rummel meist tunlichst entzieht, der um
andere Rai-Sänger wie Faudel und Rachid Taha gemacht wird. Letzterer übrigens kann aus
gesundheitlichen Gründen nicht wie angekündigt zur Fête nach Berlin kommen. Wir
wünschen Rachid Taha Alles Gute und Gesundheit. |