Historie Fête de la Musique in Berlin

die Jahre 2001 und 2002

2001: 20. & 21. Juni - Mittwoch & Donnerstag

findet die Eröffnungsveranstaltung unter dem Motto "Die Stimmen der Welt" diesmal in der KulturBrauerei mit 5.000 begeisterten Zuhörern statt. Pünktlich zum 21. Juni begrüßt Berlin den Sommer mit 478 Konzerten auf 62 Bühnen.

Zu den bisherigen Veranstaltungsorten beteiligen sich neben Clubs, Cafes, Kaufhäusern, Ausbildungsstätten, zwei weitere Hochschulen, die KLAX-Kindergärten und zwei Krankenhäuser. Bisher einmalig in Berlin und ein Novum für Deutschland ist die Ausnahmezulassung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, welche am 21. Juni in der Zeit von 16 bis 22 Uhr erlaubt, berlinweit auf Straßen, Plätzen und Grünanlagen der Stadt akustisch zu musizieren. Die Fête de la Musique erfreut sich zusehends größerer Beliebtheit, was im Mauerpark mit 15.000 Besuchern, in den Hackeschen Höfen mit 7.000 Besuchern, im Casino mit 6.000 Besuchern und bei einer "neuen" Bühne wie dem Parkcafé am Fehrbelliner Platz mit 1.500 Besuchern deutlich zu sehen ist. Petrus war etwas launisch und bescherte einen zweistündigen Regenguss am frühen Abend. Die Musikliebhaber und die MusikerInnen hat dies nicht beirrt. Insgesamt 80.000 Menschen besuchten die 44 Open-Air- und 17 Nacht-Bühnen der Fête de la Musique 2001 in Berlin.

mehr: >>> Programm 2001 im Rückblick

 

2002: 21. Juni - Freitag

regnete es nicht und dies ist ein wichtiger Umstand, denn die Regenwahrscheinlichkeit in Berlin am 21. Juni, dem Tag der Fête de la Musique, liegt bei 80%.

An insgesamt 57 Spielorten, davon 44 Open-Air/ Freiluft-Bühnen und 13 Fête de la nuit-Abend/ Nacht-Indoor-Bühnen, erklangen 497 Konzerte. Neben den Bühnen, die von Anfang an dabei waren, wie z.B. die Marabu-Bar und das Steinhaus im Mauerpark, gesellten sich 21 neue Bühnenstandorte dazu; Grooving Smokers@Kolle37 mit Reggae, Ragga, Dancehall, Mikrofon Check auf Balkonien mit Hip Hop, die Humboldt Universität, Marie's Bühne mit Nachwuchsbands organisiert vom Bezirksamt Pankow, das Lovelite, der Berliner Sängerbund präsentierte Chöre in der Französichen Friedrichstadtkirche, bei "Nostradamus entdeckt Zyankali" labten sich die Besucher an mittelalterlichen Klängen und die Bühne "Arena-Radio France Internationale" bescherte afrikanische Musik.

Die Fête de la Musique versteht sich als Netzwerk und kooperierte mittels einer gemeinsamen Bühne mit anderen zeitgleichen Festen in Berlin; mit dem Straßenfest "Kreuzberg jazzt" in der Bergmannstraße, mit dem Sommerfestival "popdeurope" im Haus der Kulturen der Welt und mit dem Chorfestival "Stimmenzauber" auf dem Breitscheidtplatz.

Insgesamt 100.000 Musikliebhaber besuchten die 8. Ausgabe der Berliner Fête de la Musique, davon 36% bis 25 Jahre, 42% ab 26 bis 35 Jahre und 23% ab 36 Jahre und älter, eben ein Fest für jung und alt. 71% der Besucher kamen gezielt und 62% des Publikums sind "Fans" der Fête de la Musique, denn diese besuchten das Musikfest bereits zum wiederholten Mal.

Vive la Fête!

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